Internationale Politik

Faktencheck: MAGA nach Trump, Iran-Krieg und Milliardäre in Florida

Viele Einzelzahlen stimmen, aber die große These über Trumps Basis und Amerikas Zukunft bleibt eine politische Deutung.

Faktencheck: MAGA nach Trump, Iran-Krieg und Milliardäre in Florida

Kurzfazit

Der Faktencheck bestätigt mehrere überprüfbare Aussagen aus der Lanz-und-Precht-Folge: Der US-Krieg gegen Iran kostete laut Pentagon bis Mitte Mai 2026 rund 29 Milliarden Dollar, Trump sagte vor seiner China-Reise, er denke bei Iran nicht an die finanzielle Lage der Amerikaner, und das geltende US-Israel-Abkommen sieht jährlich 3,8 Milliarden Dollar Sicherheits- und Militärhilfe vor. Belegt sind auch eine geplante kalifornische Einmalsteuer von 5 Prozent auf Milliardärsvermögen, Floridas fehlende Einkommensteuer und James Fishbacks Vorschlag einer 50-Prozent-„Sin Tax“ auf OnlyFans-Einkommen. Falsch ist die Aussage, 95 Prozent der amerikanischen Frauen seien übergewichtig. Mehrere Erzählungen zu Milliardärsinseln, MAGA-Radikalisierung, Opioid-Pill-Mills und Waymo in Miami haben einen realen Kern, werden aber anekdotisch oder zugespitzt erzählt.

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Bewertet werden konkrete Aussagen nach aktueller Quellenlage. Automatische Transkripte können Fehler enthalten; wörtliche Zitate, Zahlen und zentrale Claims werden vor Veröffentlichung am Originalvideo geprüft.

Fazit: Die Folge beschreibt ein reales Spannungsfeld in den USA: Der Iran-Krieg belastet Trump politisch, Teile der Rechten streiten über Israel und America First, Florida zieht Superreiche mit niedrigen Steuern an, und junge rechtspopulistische Kandidaten wie James Fishback verbinden Kulturkampf mit Steuer- und Anti-Establishment-Rhetorik. Viele konkrete Datenpunkte sind belegbar. Die größere These, MAGA werde nach Trump in noch radikalerer Form weiterleben, ist dagegen eine politische Analyse und keine heute beweisbare Tatsache.

Was wurde geprüft?

Geprüft wurden Aussagen zu Trumps Iran-Krieg, Kosten, öffentlicher Kriegsablehnung, Trumps Finanz-Zitat, Kaliforniens Milliardärsteuer, Florida als Steuerstandort, James Fishbacks OnlyFans-Steuer, US-Militärhilfe für Israel, Immobilien und Milliardären in Miami, Waymo-Robotaxis, Übergewicht in den USA und der Rolle Floridas in der Opioidkrise. Reine Eindrücke aus Interviews und Reisebeobachtungen wurden nicht als wahr oder falsch bewertet, sondern nur dort eingeordnet, wo sie konkrete überprüfbare Behauptungen enthalten.

Iran-Krieg: Kosten und politische Spaltung

Die Aussage, die USA hätten im Iran-Krieg rund 30 Milliarden Dollar ausgegeben, ist in der Größenordnung richtig. Reuters berichtete am 12. Mai 2026 unter Berufung auf einen Pentagon-Beamten von 29 Milliarden Dollar Kriegskosten. Ebenfalls belegt ist die von Lanz erwähnte harte Trump-Formulierung: CBS News dokumentierte, dass Trump auf die Frage nach der finanziellen Lage der Amerikaner sagte, dies motiviere ihn „not even a little bit“; es gehe ihm allein darum, Iran keine Atomwaffe zu erlauben. Dass der Krieg die MAGA-Bewegung spaltet, ist als Tendenz belegt, aber differenziert: Umfragen zeigen breite republikanische Unterstützung für Angriffe, während konservative und „America First“-Medienfiguren den Krieg heftig kritisieren und die Gesamtbevölkerung den Krieg mehrheitlich ablehnt.

Florida, Kalifornien und die Milliardäre

Die geplante kalifornische Milliardärsteuer ist real. Die Analyse des Legislative Analyst’s Office beschreibt eine einmalige Steuer von 5 Prozent auf das Nettovermögen kalifornischer Milliardäre, sofern die Initiative angenommen wird. Medienberichte beschreiben, dass diese Debatte zusammen mit Floridas Steuervorteilen den Zuzug sehr wohlhabender Menschen nach Florida befeuert. Der Satz, die Milliardäre zögen nur wegen Steuern nach Florida, wäre zu eng; Wetter, Immobilien, Unternehmensumfeld und Privatsphäre spielen ebenfalls eine Rolle. Aber Florida erhebt keine individuelle Einkommensteuer, und der Steueranreiz ist plausibel.

OnlyFans-Steuer und Fishback

Die Aussage über eine Steuer auf OnlyFans-Einkommen ist belegt. James Fishback, ein republikanischer Kandidat für das Gouverneursamt in Florida, schlug Anfang 2026 eine 50-prozentige „Sin Tax“ auf OnlyFans-Einkommen vor. Er begründete sie als moralische Abschreckung und als Finanzierungsidee für Schulen beziehungsweise soziale Programme. Im Gespräch wird dieser Vorschlag einer 5-Prozent-Vermögensabgabe für Milliardäre gegenübergestellt. Diese Gegenüberstellung ist politisch pointiert, aber der Zahlenkern stimmt: 50 Prozent bei Fishbacks OnlyFans-Idee, 5 Prozent beim kalifornischen Milliardärsteuer-Vorschlag.

US-Hilfe für Israel

Die Aussage über jährliche US-Militärhilfe für Israel ist größtenteils richtig, aber die Währung muss präzisiert werden. Das laufende Zehnjahresabkommen für 2019 bis 2028 sieht 38 Milliarden Dollar vor, also 3,8 Milliarden Dollar pro Jahr: 3,3 Milliarden Dollar Foreign Military Financing plus 500 Millionen Dollar für Raketenabwehr. In Euro gerechnet kann dies je nach Wechselkurs ungefähr in der Größenordnung von 3,4 Milliarden Euro liegen. Zusätzlich gab es seit 2023 weitere Hilfs- und Rüstungspakete, was die politische Debatte über die Zahl verkompliziert.

Übergewicht: 95 Prozent ist falsch

Die Aussage, 95 Prozent der amerikanischen Frauen seien übergewichtig, ist falsch. CDC-Daten für 2021 bis 2023 nennen bei erwachsenen Frauen eine Adipositas-Prävalenz von 41,3 Prozent. NIDDK-Daten nennen bei Frauen zusätzlich rund 27,5 Prozent im Bereich „overweight“ ohne Adipositas. Addiert man Übergewicht und Adipositas, liegt die Größenordnung also etwa um 70 Prozent, nicht bei 95 Prozent. Außerdem ist die im Gespräch zitierte abwertende Sprache eine Meinung beziehungsweise Beschimpfung und keine Faktenbehauptung.

Miami, Waymo und „Billionaire Bunker“

Mehrere Miami-Aussagen haben einen realen Kern: Waymo startete 2026 in Miami einen vollständig autonomen Robotaxi-Dienst, und Indian Creek Island ist als „Billionaire Bunker“ mit Bewohnern beziehungsweise Eigentümern wie Jeff Bezos, Ivanka Trump und Mark Zuckerberg in der Berichterstattung gut dokumentiert. Auch extrem hohe Immobilienpreise sind belegt. Nicht ausreichend belegt ist jedoch die pauschale Aussage, Häuser auf der „Milliardärsinsel“ kosteten generell ab 220 Millionen Dollar aufwärts. Einzelne Deals und Schätzungen bewegen sich häufig im Bereich von 80 bis 200 Millionen Dollar; die genaue Schwelle hängt vom Objekt ab.

Opioidkrise und Florida

Die Aussage, Florida beziehungsweise Südflorida habe bei den „Pill Mills“ der Opioidkrise eine zentrale Rolle gespielt, ist gut belegt. Berichte über Florida-Pill-Mills beschreiben, dass Schmerzkliniken große Mengen Oxycodon und andere Opioide verschrieben und Menschen aus anderen Bundesstaaten anzogen. Der Fall „American Pain“ in Südflorida steht exemplarisch dafür. Zu stark wäre aber die Aussage, Miami allein habe die Opioidkrise begonnen. Die Krise entstand aus einem Zusammenspiel von Pharma-Marketing, Verschreibungspraktiken, Vertrieb, schwacher Regulierung und späterem Fentanyl-Anstieg.

Bewertung

Der faktencheckbare Teil der Folge zeigt ein gemischtes Bild: Viele Einzelbehauptungen sind zutreffend oder plausibel, wenn man sie genau formuliert. Problematisch wird es bei pauschalen Zahlen wie 95 Prozent Übergewicht, bei anekdotischen Beobachtungen, die als allgemeiner Trend erscheinen, und bei Zukunftsaussagen über MAGA nach Trump. Die belastbare Kurzform lautet: Trumps Iran-Krieg ist teuer und politisch umstritten, Florida ist ein realer Magnet für Superreiche, die junge US-Rechte radikalisiert sich in Teilen, aber die Zukunft der MAGA-Bewegung bleibt eine offene politische Prognose.

Geprüfte Aussagen

Bewertungen werden immer mit Text angezeigt und quellenbasiert begründet.

Geprüfte AussageZeitstempel: 00:11:48–00:11:55

Die Größenordnung stimmt: Reuters berichtete am 12. Mai 2026 unter Berufung auf einen Pentagon-Beamten von 29 Milliarden Dollar Kriegskosten.

Überwiegend richtig
Originalauszug
Und dann höre ich, dass wir innerhalb weniger Wochen in Iran 30 Milliarden Dollar in den Wüstensand gesetzt haben.
Einordnung

Reuters meldete am 12. Mai 2026, die US-Kriegskosten in Iran lägen laut Pentagon inzwischen bei 29 Milliarden Dollar. Die im Gespräch genannte Zahl von 30 Milliarden Dollar ist damit eine gerundete, sehr nahe Größenordnung. Die Formulierung „in den Wüstensand gesetzt“ ist eine politische Bewertung der Ausgaben.

Quellen zu dieser Aussage
  1. SonstigeReuters
    Abgerufen 15.05.2026
  2. SonstigeForbes
    Abgerufen 15.05.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 00:07:15–00:08:07

Die Aussage ist belegt. CBS News dokumentierte eine entsprechende Trump-Antwort vor seiner China-Reise.

Richtig
Originalauszug
... beschäftigt sie nicht die finanzielle Situation der Amerikaner ... und er gibt diese ganz harte zynische Antwort ... das interessiert mich kein bisschen ... Mich interessiert nur, dass der Iran keine Atomwaffen hat.
Einordnung

CBS News berichtete am 12. Mai 2026, Trump habe auf die Frage, wie stark die finanzielle Lage der Amerikaner ihn zu einem Deal mit Iran motiviere, mit „not even a little bit“ geantwortet. Er sagte außerdem, er denke nicht an die finanzielle Lage der Amerikaner, sondern an eine Sache: Iran dürfe keine Atomwaffe haben. Lanz gibt den Kern zugespitzt, aber korrekt wieder.

Quellen zu dieser Aussage
  1. SonstigeCBS News
    Abgerufen 15.05.2026
  2. SonstigePeople
    Abgerufen 15.05.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 00:07:15–00:07:37

Die These hat einen belegten Kern, braucht aber Kontext: Es gibt sichtbare Spaltung bei rechten Medienfiguren und America-First-Aktivisten; Umfragen zeigen zugleich hohe Unterstützung vieler MAGA-Republikaner für Angriffe.

Teilweise richtig
Originalauszug
Ich hätte nie für möglich gehalten, in welchem Umfang Trump gerade seine Basis verliert.
Einordnung

Bloomberg, Financial Times, Guardian und Foreign Policy berichteten über Spannungen in der US-Rechten und bei America-First-Akteuren wegen des Iran-Kriegs. YouGov-Daten zeigen jedoch, dass MAGA-Republikaner unmittelbar nach den Angriffen stark zustimmten, während die Gesamtbevölkerung den Krieg mehrheitlich ablehnte. Die Aussage über einen Basisverlust ist deshalb als beobachtete Spaltung plausibel, aber nicht als pauschaler Zusammenbruch von Trumps MAGA-Rückhalt belegt.

Quellen zu dieser Aussage
  1. SonstigeBloomberg
    Abgerufen 15.05.2026
  2. SonstigeFinancial Times
    Abgerufen 15.05.2026
  3. SonstigeThe Guardian
    Abgerufen 15.05.2026
  4. SonstigeYouGov
    Abgerufen 15.05.2026
  5. SonstigeYouGov
    Abgerufen 15.05.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 00:21:19–00:21:25

Das stimmt: Die kalifornische Initiative sieht eine einmalige Steuer von 5 Prozent auf das Nettovermögen von Milliardären vor.

Richtig
Originalauszug
Da geht's um die Frage, ob diese ultrareichen Leute eine einmalige Vermögensabgabe von 5% zahlen sollen.
Einordnung

Die Analyse des California Legislative Analyst’s Office beschreibt die Initiative als einmalige Steuer von 5 Prozent auf das Nettovermögen kalifornischer Milliardäre. Medienberichte beschreiben die Maßnahme als Billionaire Tax Act beziehungsweise Wealth Tax Act für die Wahl 2026.

Quellen zu dieser Aussage
  1. SonstigeCalifornia Legislative Analyst's Office
    Abgerufen 15.05.2026
  2. SonstigeFortune
    Abgerufen 15.05.2026
  3. SonstigeThe Economist
    Abgerufen 15.05.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 00:20:38–00:21:11

Floridas fehlende Einkommensteuer ist belegt und als Anreiz plausibel. Als alleiniger Grund für Umzüge sehr reicher Menschen wäre die Aussage aber zu eng.

Überwiegend richtig
Originalauszug
Die Wahrheit ist, sie ziehen hierher, weil sie hier keine Einkommenssteuer zahlen.
Einordnung

Die Tax Foundation bestätigt, dass Florida keine individuelle Einkommensteuer erhebt. Fortune und andere Berichte beschreiben, dass Floridas Steuerklima und der kalifornische Milliardärsteuer-Vorschlag den Zuzug von Milliardären nach Südflorida befeuern. Motive einzelner Personen lassen sich jedoch nicht vollständig beweisen; Wetter, Privatsphäre, Immobilienmarkt und Geschäftsumfeld spielen ebenfalls eine Rolle.

Quellen zu dieser Aussage
  1. SonstigeTax Foundation
    Abgerufen 15.05.2026
  2. SonstigeFortune
    Abgerufen 15.05.2026
  3. SonstigeFortune
    Abgerufen 15.05.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 00:22:56–00:23:12

Die Aussage ist belegt: Fishback schlug Anfang 2026 eine 50-prozentige „Sin Tax“ auf OnlyFans-Einkommen vor.

Richtig
Originalauszug
Er wird eine Steuer auf Only Fans Accounts einführen. Die Hälfte der dort verdienten Kohle geht dann sozusagen direkt an den Staat ...
Einordnung

CBS Miami, CBS12 und People berichteten über Fishbacks Vorschlag einer 50-prozentigen „Sin Tax“ auf Einkommen von OnlyFans-Creatorn. Fishback stellte sie als moralische Abschreckung und Einnahmequelle für Schulen beziehungsweise soziale Programme dar. Ob ein solcher Vorschlag verfassungsrechtlich oder praktisch umsetzbar wäre, ist eine gesonderte Frage.

Quellen zu dieser Aussage
  1. SonstigeCBS Miami
    Abgerufen 15.05.2026
  2. SonstigeCBS12
    Abgerufen 15.05.2026
  3. SonstigePeople
    Abgerufen 15.05.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 00:49:41–00:49:54

Die jährliche Dollar-Zahl ist richtig: Das MOU 2019 bis 2028 sieht 3,8 Milliarden Dollar pro Jahr vor. In Euro kann die Größenordnung je nach Wechselkurs ungefähr 3,4 Milliarden betragen.

Überwiegend richtig
Originalauszug
... die 3,4 Milliarden Euro, die die USA jedes Jahr an Israel leisten in Sachen Militärhilfe.
Einordnung

Das geltende Memorandum of Understanding für 2019 bis 2028 sieht insgesamt 38 Milliarden Dollar vor, also jährlich 3,8 Milliarden Dollar: 3,3 Milliarden Dollar Foreign Military Financing plus 500 Millionen Dollar Raketenabwehr. In Euro kann dies je nach Wechselkurs ungefähr 3,4 Milliarden Euro entsprechen. Zusätzliche Sonderhilfen und Waffenverkäufe seit 2023 sind davon zu unterscheiden.

Quellen zu dieser Aussage
  1. SonstigeU.S. Department of State
    Abgerufen 15.05.2026
  2. SonstigeThe White House Archive
    Abgerufen 15.05.2026
  3. SonstigeReuters
    Abgerufen 15.05.2026
  4. SonstigeCouncil on Foreign Relations
    Abgerufen 15.05.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 00:54:04–00:54:07

Diese Aussage ist falsch. Offizielle Daten zeigen deutlich niedrigere Werte.

Falsch
Originalauszug
95% der amerikanischen Frauen sind übergewichtig.
Einordnung

CDC-Daten für August 2021 bis August 2023 nennen bei erwachsenen Frauen eine Adipositas-Prävalenz von 41,3 Prozent. NIDDK-Daten nennen zusätzlich etwa 27,5 Prozent erwachsene Frauen im Bereich Übergewicht ohne Adipositas. Zusammengerechnet liegt die Größenordnung bei rund 70 Prozent und damit deutlich unter 95 Prozent. Die zitierte Beschimpfung ist zudem keine sachliche Gesundheitskategorie.

Quellen zu dieser Aussage
  1. SonstigeCDC / National Center for Health Statistics
    Abgerufen 15.05.2026
  2. SonstigeNIDDK
    Abgerufen 15.05.2026
  3. SonstigeNCBI / NCHS
    Abgerufen 15.05.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 00:58:01–00:59:05

Die Aussage stimmt. Waymo öffnete seinen Miami-Dienst Anfang 2026 für öffentliche Fahrgäste und weitete ihn im April 2026 weiter aus.

Richtig
Originalauszug
Wir haben in so einem Auto drin gesessen, in so ein Waymo, selbstfahrendes Auto ... da sitzt kein Fahrer drin.
Einordnung

Waymo eröffnete im Januar 2026 in Miami seinen Robotaxi-Dienst zunächst für Wartelisten-Nutzer und machte den Dienst im April 2026 für alle Nutzer in Miami und Orlando verfügbar. Die Aussage, dass in Miami fahrerlose Waymo-Fahrzeuge per App genutzt werden können, ist daher belegt.

Quellen zu dieser Aussage
  1. SonstigeWaymo
    Abgerufen 15.05.2026
  2. SonstigeTechCrunch
    Abgerufen 15.05.2026
  3. SonstigeThe Verge
    Abgerufen 15.05.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 00:58:06–00:58:11

Der Milliardärs- und Luxusimmobilien-Kern stimmt, die pauschale Preisuntergrenze von 220 Millionen Dollar ist aber nicht ausreichend belegt.

Teilweise richtig
Originalauszug
Die Häuser, die da auf dieser Milliardärsinsel stehen, die kosten so ab 220 Millionen aufwärts.
Einordnung

Indian Creek Island wird in Medien als „Billionaire Bunker“ beschrieben, mit extremem Sicherheits- und Privatsphäre-Niveau und prominenten Bewohnern beziehungsweise Käufern wie Jeff Bezos, Ivanka Trump und Mark Zuckerberg. Belegt sind einzelne Immobilien im Bereich von rund 80 bis 200 Millionen Dollar, etwa Zuckerbergs berichteter 170-Millionen-Dollar-Deal und Bezos’ mehrere Käufe. Eine pauschale Untergrenze „ab 220 Millionen“ für Häuser auf der Insel wurde in den geprüften Quellen nicht bestätigt.

Quellen zu dieser Aussage
  1. SonstigeFortune
    Abgerufen 15.05.2026
  2. SonstigeMiami Herald
    Abgerufen 15.05.2026
  3. SonstigeMoneycontrol
    Abgerufen 15.05.2026
  4. SonstigeNDTV
    Abgerufen 15.05.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 01:00:52–01:01:29

Die Richtung stimmt. Südflorida-Pain-Clinics und Pill Mills waren ein wichtiger Knotenpunkt der Opioidkrise; die Krise lässt sich aber nicht allein auf Miami reduzieren.

Überwiegend richtig
Originalauszug
... genau diese Praxen, wo zehntausende und hunderttausende Rezepte verschrieben wurden, wo Menschen aus dem halben Land angereist sind, aus ganz Amerika angereist sind, um diese Rezepte zu kriegen ...
Einordnung

Berichte und Fachaufsätze zu Floridas Pill Mills beschreiben, dass Schmerzkliniken in Südflorida große Mengen Oxycodon und andere Opioide verschrieben und Patientinnen sowie Patienten aus anderen Bundesstaaten anzogen. Der Fall American Pain in Südflorida gilt als besonders bekannt. Die Opioidkrise entstand aber aus mehreren Faktoren, darunter Pharma-Marketing, Verschreibungspraxis, Vertrieb und später Fentanyl, nicht allein aus Miami.

Quellen zu dieser Aussage
  1. SonstigeNBC Miami
    Abgerufen 15.05.2026
  2. SonstigePalm Beach Post
    Abgerufen 15.05.2026
  3. SonstigeJournal of Drug Issues / PMC
    Abgerufen 15.05.2026
  4. SonstigeJohns Hopkins Bloomberg School of Public Health
    Abgerufen 15.05.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 00:15:15–00:16:03

Das ist eine politische Prognose. Es gibt Hinweise auf eigenständige rechtspopulistische und radikale Strömungen, aber die Zukunft der Bewegung ist nicht als Tatsache überprüfbar.

Nicht überprüfbar
Originalauszug
Wenn irgendjemand die Hoffnung haben sollte, dass der Trumpismus in der Sekunde endet, in der Trump nicht mehr im Weißen Haus ist, dann glaube ich, muss man die an der Stelle leider enttäuschen.
Einordnung

Berichte über James Fishback, Groypers, Nick Fuentes und die Spaltung der US-Rechten zeigen, dass rechtspopulistische und radikale Strömungen jenseits von Trump existieren. Ob MAGA nach Trump stärker, schwächer oder anders weiterlebt, hängt aber von künftigen politischen Entwicklungen ab. Die Aussage ist daher als Analyse und Prognose zu kennzeichnen.

Quellen zu dieser Aussage
  1. SonstigeThe Observer
    Abgerufen 15.05.2026
  2. SonstigeVanity Fair
    Abgerufen 15.05.2026
  3. SonstigeThe New Yorker
    Abgerufen 15.05.2026
  4. SonstigeThe Guardian
    Abgerufen 15.05.2026

Transparenzhinweis

Dieser Faktencheck wurde redaktionell mit KI-Unterstützung vorbereitet. Die finale Prüfung, Bewertung und Veröffentlichung erfolgt redaktionell.

Trotz sorgfältiger Bearbeitung können Fehler oder Auslassungen nicht vollständig ausgeschlossen werden. Maßgeblich bleiben das Originalvideo und die verlinkten Quellen.

Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen und sorgfältiger Quellenprüfung, jedoch ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Fehlerfreiheit.

Gesamtfazit

Die überprüfbaren Kernaussagen sind überwiegend gemischt: Richtig sind die Größenordnung von rund 29 Milliarden Dollar Iran-Kriegskosten, Trumps Aussage zur finanziellen Lage der Amerikaner, die 5-Prozent-Initiative in Kalifornien, Floridas fehlende Einkommensteuer, Fishbacks 50-Prozent-OnlyFans-Steueridee, die jährliche US-Militärhilfe für Israel und Waymos Miami-Start. Teilweise richtig oder einordnungsbedürftig sind Aussagen über Milliardärsinseln, MAGA-Spaltung und Floridas Rolle in der Opioidkrise. Falsch ist die 95-Prozent-Behauptung zu übergewichtigen amerikanischen Frauen. Nicht überprüfbar sind Prognosen, ob MAGA nach Trump zwangsläufig stärker oder radikaler weiterlebt.