Politik & Regierung

Faktencheck: BILD über UFO-Akten, AfD-Umfragen, Kuba und Iran

Viele Umfragewerte stimmen – bei UFOs, Kuba-Drohnen und Iran-Krieg bleibt viel quellenabhängig oder spekulativ.

Faktencheck: BILD über UFO-Akten, AfD-Umfragen, Kuba und Iran

Kurzfazit

Der Faktencheck bestätigt mehrere zentrale Angaben aus der Sendung: Trump ließ Anfang Mai 2026 erste UAP- beziehungsweise UFO-Akten veröffentlichen und postete anschließend KI-generierte Alien- und Space-Force-Bilder. Die Dokumente liefern jedoch keinen Beweis für außerirdisches Leben. Richtig sind auch die INSA-Werte von AfD 29 Prozent, Union 22 Prozent und SPD 12 Prozent sowie weitere BILD/INSA-Zahlen zu Unzufriedenheit, Blockadevorwürfen und möglichen Merz-Alternativen. In Sachsen-Anhalt lag die AfD in einer INSA-Umfrage bei 42 Prozent. Ebenfalls belegt sind Berichte über eine US-Geheimdienstbewertung zu mehr als 300 kubanischen Drohnen, die Kuba bestreitet, und Ratcliffes Besuch in Havanna. Einordnungsbedürftig sind Aussagen über einen möglichen US-Regimewechsel in Kuba, Trumps Iran-Krieg, 64 beziehungsweise 73 Prozent Ablehnung in Umfragen, 13 Millionen Barrel Öl pro Tag, einen Ölpreis von 200 Dollar und die These, Trump sei aus China geschwächt hervorgegangen.

Beitrag anhören

Die Wiedergabe nutzt die Sprachausgabe des Browsers. Es wird keine externe API aufgerufen.

Modus: Kurzfassung

Bereit.

Geprüftes Video

Hinweis zur Prüfung

Bewertet werden konkrete Aussagen nach aktueller Quellenlage. Automatische Transkripte können Fehler enthalten; wörtliche Zitate, Zahlen und zentrale Claims werden vor Veröffentlichung am Originalvideo geprüft.

Fazit: Die Sendung mischt belegbare aktuelle Nachrichten mit Spekulationen und stark wertenden Einschätzungen. Belegt ist: Die US-Regierung veröffentlichte im Mai 2026 erste UAP-Akten, Trump postete KI-generierte Alien- und Weltraumkriegsbilder, und die INSA-Umfragen zeigen ein Rekordhoch der AfD bei gleichzeitig schwacher Union und SPD. Belegt ist auch, dass US-Medien und Reuters über eine Geheimdienstbewertung zu mehr als 300 kubanischen Militärdrohnen berichteten – zugleich bestreitet Kuba den Vorwurf. Nicht belegt ist dagegen, dass die UFO-Akten außerirdisches Leben beweisen, dass Kuba tatsächlich einen Angriff auf Florida geplant hat oder dass die USA bereits einen konkreten Invasionsplan gegen Kuba beschlossen haben.

Was wurde geprüft?

Geprüft wurden ausgewählte Aussagen zu Trumps veröffentlichten UAP-Akten, KI-Alienbildern, Space Force, AARO- und NASA-Befunden, Nimitz-UAP-Fällen, Artemis-II- und Ariane-6-Kontext, neuen INSA-Umfragen, Sachsen-Anhalt, Koalitionskrise, Kuba-Drohnen, Ratcliffe-Besuch in Havanna, kubanischer Energiekrise, Iran-Krieg, Umfragen gegen den Iran-Krieg, Hormus-Blockade und Ölpreisrisiken. Reine Wertungen wie „Gespenster wählen“, „Muffensausen“, „einbeiniger Hürdenläufer“ oder „Trump hat sich verrannt“ wurden nicht als wahr oder falsch bewertet.

UFO-Akten und Trump-Postings

Der Kern stimmt: Trump ordnete im Februar 2026 eine Freigabe beziehungsweise Prüfung von Akten zu UAP, UFOs, Aliens und extraterrestrischem Leben an. Am 8. Mai 2026 veröffentlichte das US-Verteidigungsministerium eine erste Sammlung von UAP-Dateien über ein Regierungsportal. Kurz darauf postete Trump KI-generierte Bilder, darunter ein Bild mit einem gefesselten Alien und weitere Weltraumkriegs-Motive. Das Bild ist aber kein echtes Foto und belegt keinen Alien-Kontakt. Auch die veröffentlichten UAP-Dateien enthalten nach Medien- und Fachberichten keine belastbaren Beweise für außerirdisches Leben.

AARO, NASA und die Grenze der UAP-Belege

Die Einschätzung, dass es ungeklärte UAP-Fälle gibt, ist richtig. NASA und AARO betonen jedoch, dass bislang keine schlüssigen beziehungsweise empirischen Belege für außerirdische Herkunft, geborgene Alien-Technologie oder Rückentwicklungsprogramme vorliegen. Die bekannten Navy-Videos aus den Jahren 2004 und 2015 sind offiziell als historische Navy-Videos anerkannt und zeigen ungelöste Beobachtungen. „Ungelöst“ bedeutet aber nicht automatisch „außerirdisch“.

Space Force und europäische Raumfahrt

Die US Space Force existiert tatsächlich und wurde 2019 gegründet. Ihre offizielle Aufgabe ist, US- und alliierte Interessen im, aus dem und zum Weltraum zu sichern und Weltraumfähigkeiten für die Streitkräfte bereitzustellen – nicht Aliens zu jagen. Zur europäischen Raumfahrt stimmt ebenfalls der Kern: Das Europäische Servicemodul von ESA/Airbus liefert Orion bei Artemis-Missionen Energie, Antrieb und Lebenserhaltung; Ariane 6 startete 2026 Amazon-Leo-Satelliten. Diese Aussagen zeigen reale Weltraum- und Sicherheitskontexte, aber keine Alien-Beweise.

INSA: AfD 29, Union 22, SPD 12

Die zentralen INSA-Zahlen stimmen. Laut INSA/BILD am Sonntag vom 16. Mai 2026 lag die AfD bei 29 Prozent, die Union bei 22 Prozent und die SPD bei 12 Prozent. Die AfD gewann gegenüber der Vorwoche einen Punkt, die Union verlor einen Punkt; die SPD blieb sehr schwach. Auch die Aussage, die Regierungsparteien lägen zusammen nur noch bei 34 Prozent, ist damit belegt. Umfragen sind aber Momentaufnahmen und keine Wahlergebnisse.

Unzufriedenheit mit der Bundesregierung

Auch die weiteren BILD/INSA-Werte aus der Sendung sind belegt: 84 Prozent äußerten Sorge um die Lage in Deutschland, 64 Prozent hielten keine Koalition für fähig, die Probleme zu lösen. Bei der Frage nach Verantwortung für die Schwäche der Bundesregierung sahen 37 Prozent die Hauptverantwortung bei CDU/CSU, 14 Prozent bei der SPD und 42 Prozent bei beiden etwa gleich. Je 50 Prozent sahen CDU/CSU beziehungsweise SPD als Blockadepartei. Für den Fall scheiternder Reformen wünschten sich 67 Prozent einen Kanzlerwechsel. Als bessere Alternative zu Merz nannten 29 Prozent Boris Pistorius, 25 Prozent Markus Söder, 13 Prozent Hendrik Wüst und 33 Prozent keinen der Genannten.

Sachsen-Anhalt: AfD 42 Prozent

Die Aussage, die AfD liege in Sachsen-Anhalt bei 42 Prozent, stimmt als INSA-Umfragewert. DAWUM und WELT dokumentieren eine INSA-Umfrage vom 13. Mai 2026 mit AfD 42 Prozent und CDU 24 Prozent. Eine kurz zuvor veröffentlichte Infratest-dimap-Umfrage sah die AfD bei 41 Prozent. Diese Zahlen erklären die Debatte über mögliche Mehrheiten, sind aber keine sichere Prognose für die Landtagswahl.

Kuba: 300 Drohnen und US-Druck

Die Aussage zu mehr als 300 kubanischen Drohnen hat einen realen Quellenkern, muss aber vorsichtig formuliert werden. Reuters berichtete über einen Axios-Bericht, wonach US-Geheimdienstinformationen behaupteten, Kuba habe mehr als 300 Militärdrohnen erworben und mögliche Angriffe auf Guantanamo Bay, US-Militärschiffe oder Key West erwogen. Kuba weist diese Vorwürfe zurück und spricht von einer erfundenen Begründung für US-Druck oder mögliche Militärmaßnahmen. Belegt ist auch, dass CIA-Direktor John Ratcliffe Havanna besuchte und eine Trump-Botschaft überbrachte, wonach die USA nur bei grundlegenden Veränderungen mit Kuba zusammenarbeiten wollten. Ein konkreter, beschlossener US-Invasionsplan ist damit aber nicht bewiesen.

Kubas Energiekrise

Die Beschreibung einer schweren kubanischen Energiekrise ist belegt. Reuters, Associated Press, The World und El País berichten über Treibstoffmangel, Blackouts, knappe Versorgung, US-Druck auf Öllieferungen und humanitäre Hilfe aus Mexiko und Uruguay. Die Aussage, Kuba habe praktisch den letzten Tropfen Öl verbraucht, ist als journalistische Zuspitzung einer sehr realen Krise plausibel, aber nicht als buchstäbliche amtliche Bestandsangabe zu verstehen.

Iran-Krieg und US-Umfragen

Mehrere Umfragen zeigen deutliche Skepsis oder Ablehnung gegenüber Trumps Iran-Krieg. Die im Video genannte Zahl von 64 Prozent, die den Krieg für falsch halten, und 73 Prozent der Unabhängigen wird in Sekundärberichten wiedergegeben. Andere belastbare Umfragen liegen in ähnlicher, aber nicht identischer Richtung: Ipsos meldete 58 Prozent Ablehnung der US-Militärschläge, Al Jazeera berichtete über 61 Prozent, die militärische Gewalt gegen Iran für einen Fehler hielten, und Quinnipiac sah 53 Prozent gegen US-Militäraktion. Die exakten 64/73-Werte sollten deshalb mit der genannten New-York-Times-Quelle direkt gegengeprüft werden.

Hormus, Öl und das 200-Dollar-Szenario

Die Sorge vor hohen Ölpreisen ist real. Reuters und andere Quellen berichten, dass die blockierte beziehungsweise stark eingeschränkte Straße von Hormus rund ein Fünftel des globalen Ölhandels betrifft. Das Wall Street Journal berichtete, dass bis zu 14 Millionen Barrel pro Tag an Produktion betroffen sein könnten. Die im Video genannten 13 Millionen Barrel pro Tag liegen damit in der Größenordnung. Axios berichtete, Öl könne in einem Worst-Case-Szenario bei dauerhaft geschlossener Straße von Hormus auf 200 Dollar pro Barrel steigen. Das ist jedoch ein Risikoszenario, keine sichere Prognose.

Bewertung

Der Faktencheck zeigt: Die harten Umfragezahlen zur deutschen Innenpolitik sind überwiegend korrekt. Bei den internationalen Themen ist die Lage gemischter. Die UAP-Akten und Trumps KI-Postings sind real, beweisen aber keine Aliens. Die Kuba-Drohnenmeldung ist ein US-Geheimdienstvorwurf, den Kuba bestreitet. Die Umfragen zum Iran-Krieg zeigen klaren Gegenwind für Trump, aber die exakten Zahlen hängen vom Institut ab. Der Hormus-Ölpreisschock ist plausibel, aber stark von der weiteren Entwicklung abhängig.

Geprüfte Aussagen

Bewertungen werden immer mit Text angezeigt und quellenbasiert begründet.

Geprüfte AussageZeitstempel: 00:00:02–00:01:35

Die Veröffentlichung erster UAP-Dateien ist belegt, ebenso Trumps KI-generierte Alien- und Weltraumkriegsbilder. Die Bilder sind keine echten Fotos und die Akten beweisen kein außerirdisches Leben.

Kontext fehlt
Originalauszug
Vor rund einer Woche hat US-Präsident Donald Trump ein Teil der bislang geheimgehaltenen UFO-Akten veröffentlichen lassen ... Kaum eine Woche später ist der erste Alien bereits verhaftet. Das ist natürlich Quatsch. Das ist ein KI generiertes Foto.
Einordnung

Das Department of War veröffentlichte am 8. Mai 2026 erste UAP-Dateien über ein Regierungsportal. Trump hatte im Februar die Freigabe beziehungsweise Identifizierung von Akten zu UAP, UFOs, Aliens und extraterrestrischem Leben angekündigt. New York Post und weitere Medien berichteten am 18. Mai über KI-generierte Trump-Bilder mit Alien- und Space-Force-Motiven. Die Sendung ordnet das Alienbild selbst als KI-generiert ein.

Quellen zu dieser Aussage
  1. SonstigeU.S. Department of War
    Abgerufen 16.05.2026
  2. SonstigeU.S. Department of War
    Abgerufen 18.05.2026
  3. SonstigeNew York Post
    Abgerufen 18.05.2026
  4. SonstigeTIME
    Abgerufen 18.05.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 00:02:22–00:03:33

Das ist gut gestützt. Medienberichte und Behördenmaterial beschreiben die Dateien als Transparenzschritt, aber nicht als Beweis für außerirdisches Leben.

Richtig
Originalauszug
Zumindest das, was wir bis jetzt gesehen haben ... der richtige Knaller war da ehrlich gesagt noch nicht dabei.
Einordnung

Berichte über die erste Veröffentlichung sprechen von rund 160 bis 170 Dokumenten, Bildern und Videos, aber nicht von einem Beweis für extraterrestrisches Leben. NASA und AARO halten weiterhin fest, dass es bislang keine schlüssigen beziehungsweise empirischen Belege für außerirdische Herkunft von UAP oder rückentwickelte Alien-Technologie gibt.

Quellen zu dieser Aussage
  1. SonstigeTIME
    Abgerufen 18.05.2026
  2. SonstigeLive Science
    Abgerufen 18.05.2026
  3. SonstigeNASA
    Abgerufen 16.05.2026
  4. SonstigeAll-domain Anomaly Resolution Office / U.S. Department of Defense
    Abgerufen 16.05.2026
  5. SonstigeAARO
    Abgerufen 16.05.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 00:04:41–00:05:20

Die 2004er Navy-Videos und spätere Videos wurden vom Pentagon offiziell veröffentlicht beziehungsweise bestätigt. Die Herkunft der Beobachtungen blieb teilweise ungeklärt, ein außerirdischer Ursprung wurde nicht bewiesen.

Kontext fehlt
Originalauszug
Die Navy Piloten, die 2004 ... auf der USS Nimitz Objekten begegnet sind, die so schnell geflogen sind und dabei solche Manöver gemacht haben, was kein menschlicher Pilot überleben würde.
Einordnung

Das Verteidigungsministerium veröffentlichte 2020 drei historische Navy-Videos, eines davon aus dem November 2004. Die Videos und Pilotenberichte sind realer Bestandteil der UAP-Debatte. NASA und AARO betonen jedoch, dass bislang keine schlüssigen Belege für eine außerirdische Herkunft vorliegen. Unidentifiziert bedeutet daher nicht automatisch extraterrestrisch.

Quellen zu dieser Aussage
  1. SonstigeU.S. Department of Defense
    Abgerufen 18.05.2026
  2. SonstigeNASA
    Abgerufen 16.05.2026
  3. SonstigeAll-domain Anomaly Resolution Office / U.S. Department of Defense
    Abgerufen 16.05.2026
  4. SonstigeCBS News
    Abgerufen 16.05.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 00:01:35–00:02:22

Das stimmt im Kern. Die Space Force beschreibt ihre Aufgabe offiziell als Sicherung nationaler Interessen im, aus dem und zum Weltraum sowie Bereitstellung von Weltraumfähigkeiten für Streitkräfte.

Richtig
Originalauszug
Tatsächlich ist die Space Force aber nicht damit beschäftigt, Aliens zu jagen, sondern die betreiben in erster Linie Aufklärung ... Weltraumverteidigung.
Einordnung

Die offizielle Space-Force-Mission lautet, US-Interessen im, aus dem und zum Weltraum zu sichern. Offizielle Darstellungen beschreiben Weltraumfähigkeiten, Startoperationen, Schutz von Satelliten, Aufklärung, Weltraumlagebild und Unterstützung gemeinsamer Streitkräfte. Alien-Jagd gehört nicht zu den offiziellen Aufgaben.

Quellen zu dieser Aussage
  1. SonstigeUnited States Space Force
    Abgerufen 18.05.2026
  2. SonstigeUnited States Space Force
    Abgerufen 18.05.2026
  3. SonstigeUnited States Space Force
    Abgerufen 18.05.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 00:07:38–00:09:01

Das ist belegt. ESA beschreibt das Europäische Servicemodul als Versorgung von Orion mit Lebenserhaltung, Strom und Antrieb; Arianespace und ESA berichten 2026 über Ariane-6-Starts für Amazon Leo.

Richtig
Originalauszug
Artemis 2 ... gar nicht hätte stattfinden können ohne das ESM, das europäische Servicemodul, was sich um Energie, Wasser, Strom und so weiter kümmert ... die Ariane ... Satelliten von Amazon in den Weltraum bringt.
Einordnung

ESA beschreibt das Europäische Servicemodul als zentrales Element, das Orion mit Lebenserhaltung, Strom und Antrieb versorgt. ESA und Arianespace dokumentieren Ariane-6-Starts für Amazon Leo im Jahr 2026. Die Aussage über europäische Raumfahrttechnik ist daher zutreffend.

Quellen zu dieser Aussage
  1. SonstigeEuropean Space Agency
    Abgerufen 18.05.2026
  2. SonstigeArianespace
    Abgerufen 18.05.2026
  3. SonstigeSpace.com
    Abgerufen 18.05.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 00:10:26–00:10:31

Die Werte sind belegt. Die AfD erreichte laut INSA einen neuen Bundes-Höchstwert, die Union fiel auf 22 Prozent und die SPD auf 12 Prozent.

Richtig
Originalauszug
29%, also jetzt mittlerweile bei der AfD 1% Punkt gewonnen. Die Union bei 22%, die SPD nur noch bei 12%.
Einordnung

WELT, Tagesspiegel und DAWUM dokumentieren die INSA/BILD-am-Sonntag-Umfrage vom 16. Mai 2026 mit AfD 29 Prozent, Union 22 Prozent, SPD 12 Prozent, Grünen 14 Prozent, Linken 10 Prozent und FDP/BSW jeweils 3 Prozent. Die AfD legte gegenüber der Vorwoche um einen Punkt zu.

Quellen zu dieser Aussage
  1. SonstigeWELT / INSA
    Abgerufen 16.05.2026
  2. SonstigeDer Tagesspiegel
    Abgerufen 18.05.2026
  3. SonstigeDAWUM
    Abgerufen 18.05.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 00:10:43–00:10:46

2013 gab es Forsa-Werte von 22 Prozent für die SPD, allerdings nicht eindeutig nur im Juni; im Wahljahr schwankte die SPD je nach Institut zwischen etwa 22 und 28 Prozent.

Teilweise richtig
Originalauszug
Die vor 13 Jahren Juni 2013 ist die SPD mal auf 22% runtergestürzt.
Einordnung

Historische Umfrageübersichten zur Bundestagswahl 2013 zeigen, dass die SPD in einzelnen Forsa-Erhebungen 2013 bei 22 Prozent lag, etwa im Frühjahr und Ende Juli. In anderen Instituten lag sie höher. Die Aussage, 2013 habe es einen 22-Prozent-Wert gegeben, ist plausibel; die genaue Datierung „Juni 2013“ sollte vor Veröffentlichung mit dem konkreten Institut geprüft werden.

Quellen zu dieser Aussage
  1. SonstigeWikipedia / Wahlumfragenübersicht
    Abgerufen 18.05.2026
  2. Sonstigebaden.fm
    Abgerufen 18.05.2026
  3. SonstigeInfratest dimap
    Abgerufen 18.05.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 00:15:35–00:16:58

Die Werte sind belegt. Die Umfrage beschreibt eine sehr hohe Unzufriedenheit und geringes Vertrauen in Problemlösungskompetenz.

Kontext fehlt
Originalauszug
64% sagen, ich traue niemanden mehr irgendwas zu ... die Mehrheit traut noch irgendjemanden etwas zu, aber diese 33% sind ein Drittel ...
Einordnung

WELT berichtete über eine INSA-Umfrage für die Bild am Sonntag: 84 Prozent sorgen sich um die Lage in Deutschland; 64 Prozent halten keine Koalition für fähig, die aktuellen Probleme zu lösen. Die im Gespräch formulierte Zuspitzung über enttäuschte Wähler ist Interpretation, der Umfragewert selbst ist belegt.

Quellen zu dieser Aussage
  1. SonstigeWELT
    Abgerufen 18.05.2026
  2. SonstigeBILD
    Abgerufen 18.05.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 00:14:13–00:15:24

Diese Werte sind belegt und stammen aus derselben BILD/INSA-Berichterstattung zur Regierungskrise.

Richtig
Originalauszug
37% sagen, dass CDU, CSU die Hauptverantwortung für die Schwäche der Bundesregierung haben und nur 14% sagen die SPD, 42% sagen alle in etwa gleich ... 50% sagen Blockadepartei.
Einordnung

Die WELT-Zusammenfassung der INSA/Bild-am-Sonntag-Umfrage nennt genau diese Werte: 42 Prozent machen beide Koalitionsparteien gleichermaßen verantwortlich, 37 Prozent vor allem die Union, 14 Prozent die SPD; je 50 Prozent sehen CDU/CSU und SPD als Blockierer politischer Fortschritte.

Quellen zu dieser Aussage
  1. SonstigeWELT
    Abgerufen 18.05.2026
  2. SonstigeBILD
    Abgerufen 18.05.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 00:16:02–00:16:33

Die Werte sind belegt. 33 Prozent sahen keinen der Genannten als bessere Alternative zu Merz.

Richtig
Originalauszug
67% also sagen, der Bundeskanzler sollte ausgetauscht werden ... 29% Boris Pistorius ... Markus Söder 25%, Hendrik Wüst 13%, aber keinem davon sagen 33%.
Einordnung

Die WELT-Zusammenfassung der INSA-Umfrage nennt 67 Prozent, die bei Scheitern geplanter Reformen einen Kanzlerwechsel wünschen. Als bessere Alternative zu Merz nannten 29 Prozent Boris Pistorius, 25 Prozent Markus Söder, 13 Prozent Hendrik Wüst; 33 Prozent sahen keinen der Genannten als bessere Alternative.

Quellen zu dieser Aussage
  1. SonstigeWELT
    Abgerufen 18.05.2026
  2. SonstigeBILD
    Abgerufen 18.05.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 00:22:00–00:22:18

Das ist belegt. Eine INSA-Umfrage vom 13. Mai 2026 sah die AfD bei 42 Prozent; eine andere zeitnahe Umfrage sah 41 Prozent.

Richtig
Originalauszug
Landtagswahlen unter anderem in Sachsen-Anhalt, da 42% glaube ich letzte Umfragezahl für die AfD.
Einordnung

WELT und DAWUM dokumentieren eine INSA-Umfrage zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt vom 13. Mai 2026, in der die AfD 42 Prozent erreichte. Infratest dimap sah die AfD am 7. Mai 2026 bei 41 Prozent. Beide Werte sind Umfragen, keine Wahlergebnisse.

Quellen zu dieser Aussage
  1. SonstigeWELT
    Abgerufen 18.05.2026
  2. SonstigeDAWUM
    Abgerufen 18.05.2026
  3. SonstigeDAWUM
    Abgerufen 18.05.2026
  4. SonstigeWahlrecht.de
    Abgerufen 14.05.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 00:27:16–00:28:02

Diese Behauptung ist als Axios-/Reuters-Bericht belegt, aber nicht unabhängig verifiziert. Kuba weist die Vorwürfe zurück und spricht von einer konstruierten Begründung für US-Druck.

Kontext fehlt
Originalauszug
Jetzt hört man auf der Gegenseite, dass Kuba offensichtlich hier Kampfdrohnen gekauft hat. 300 Stück davon ... Kuba liegt natürlich sehr nahe am Süden von Florida und den Florida Keys.
Einordnung

Reuters berichtete über einen Axios-Bericht, dem zufolge US-Geheimdienste bewerten, Kuba habe über 300 Militärdrohnen erworben und mögliche Angriffe gegen Guantanamo Bay, US-Militärschiffe oder Key West erwogen. The Times berichtete ähnlich. Kuba bestreitet die Vorwürfe und nennt sie eine Erfindung zur Rechtfertigung von Sanktionen oder Militärdruck. Die Zahl 300 ist deshalb nicht unabhängig gesichert, sondern eine US-Geheimdienst-/Medienbehauptung.

Quellen zu dieser Aussage
  1. SonstigeReuters
    Abgerufen 18.05.2026
  2. SonstigeReuters
    Abgerufen 18.05.2026
  3. SonstigeThe Times
    Abgerufen 18.05.2026
  4. SonstigeCBS News Miami
    Abgerufen 18.05.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 00:26:27–00:27:16

Das ist belegt. Reuters berichtete über Ratcliffes Besuch und eine Botschaft, wonach die USA nur bei grundlegenden Änderungen mit Kuba kooperieren wollten.

Kontext fehlt
Originalauszug
Es gab ja auch die Meldungen ... dass der CIA Direktor John Ratcliffe hier Offizielle in Havanna getroffen hat. Offensichtlich hat er eine Botschaft von US-Präsident Donald Trump ... gebracht.
Einordnung

Reuters berichtete am 14. Mai 2026, ein US-Regierungsflugzeug sei in Havanna gesichtet worden und CIA-Direktor Ratcliffe habe eine Trump-Botschaft überbracht. Demnach würden die USA nur bei grundlegenden Veränderungen Kubas weiter mit Havanna zusammenarbeiten. Gesprächsthemen waren unter anderem Geheimdienstfragen, wirtschaftliche Stabilität und Sicherheit.

Quellen zu dieser Aussage
  1. SonstigeReuters
    Abgerufen 18.05.2026
  2. SonstigeEl País English
    Abgerufen 18.05.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 00:28:02–00:29:35

Das ist gut belegt. Mehrere Quellen berichten über Treibstoffknappheit, Blackouts, Energiekrise und Hilfslieferungen.

Überwiegend richtig
Originalauszug
Die Blockade der Amerikaner besonders für Öl ... ist wirklich sehr effektiv ... praktisch ist das Öl ausgegangen, der letzte Tropfen verbraucht ... massive Engpässe, Stromausfälle, Versorgungsknappheit, Probleme in den Krankenhäusern.
Einordnung

Reuters, AP, The World und El País berichten über schwere kubanische Treibstoff- und Energieprobleme, Blackouts, US-Druck auf Ölversorgung und humanitäre Hilfslieferungen. Die Formulierung vom letzten Tropfen Öl ist journalistisch zugespitzt; der Krisenkern ist aber belegt.

Quellen zu dieser Aussage
  1. SonstigeAssociated Press
    Abgerufen 18.05.2026
  2. SonstigeThe World
    Abgerufen 18.05.2026
  3. SonstigeReuters
    Abgerufen 18.05.2026
  4. SonstigeEl País English
    Abgerufen 18.05.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 00:29:35–00:29:51

Die Richtung stimmt: Mehrere Umfragen zeigen mehrheitliche Ablehnung. Die exakten 64/73-Prozent-Werte konnten nur in Sekundärberichten gefunden werden und sollten an der genannten Originalquelle geprüft werden.

Teilweise richtig
Originalauszug
Da sagen 64% der Amerikaner, es war falsch, diesen Krieg gegen Iran zu gewinnen ... 73% der Unentschlossenen, der Unabhängigen sagen, das war falsch.
Einordnung

Mehrere Umfragen zeigen deutliche Skepsis gegenüber Trumps Iran-Krieg: Ipsos meldete 58 Prozent Ablehnung von US-Militärschlägen, Al Jazeera berichtete über 61 Prozent, die militärische Gewalt gegen Iran als Fehler sahen, Quinnipiac meldete 53 Prozent gegen US-Militäraktion. Sekundärberichte nennen 64 Prozent, die Trumps Kriegsentscheidung für falsch halten, und 73 Prozent der Unabhängigen. Die exakte New-York-Times-Quelle wurde in der Recherche nicht direkt belastbar gefunden.

Quellen zu dieser Aussage
  1. SonstigeThe Guardian
    Abgerufen 18.05.2026
  2. SonstigeIpsos
    Abgerufen 18.05.2026
  3. SonstigeAl Jazeera
    Abgerufen 18.05.2026
  4. SonstigeQuinnipiac University Poll
    Abgerufen 18.05.2026
  5. SonstigeBlack Chronicle
    Abgerufen 18.05.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 00:32:26–00:33:11

Die Größenordnung ist plausibel, aber als Risikoszenario zu verstehen. WSJ nannte bis zu 14 Millionen Barrel pro Tag betroffene Produktion; Axios berichtete über ein 200-Dollar-Worst-Case-Szenario.

Kontext fehlt
Originalauszug
Nach wie vor ist die Straße von Hormus teilweise weitgehend blockiert. Es fehlen der Weltwirtschaft ungefähr 13 Millionen Barrel Öl pro Tag ... der Ölpreis auf mehr als 200$ schießen könnte.
Einordnung

Reuters berichtete über die Unterbrechung von rund 20 Prozent des globalen Ölhandels durch die Hormus-Krise. Das Wall Street Journal schrieb, bis zu 14 Millionen Barrel pro Tag an Produktion könnten betroffen sein. Axios berichtete, Öl könne in einem Worst-Case-Szenario bei dauerhaft geschlossener Straße von Hormus auf 200 Dollar pro Barrel steigen. Die Aussage ist daher in der Größenordnung plausibel, aber als Szenario und nicht als sichere Prognose zu formulieren.

Quellen zu dieser Aussage
  1. SonstigeReuters
    Abgerufen 18.05.2026
  2. SonstigeWall Street Journal
    Abgerufen 18.05.2026
  3. SonstigeAxios
    Abgerufen 18.05.2026
  4. SonstigeReuters
    Abgerufen 18.05.2026

Transparenzhinweis

Dieser Faktencheck wurde redaktionell mit KI-Unterstützung vorbereitet. Die finale Prüfung, Bewertung und Veröffentlichung erfolgt redaktionell.

Trotz sorgfältiger Bearbeitung können Fehler oder Auslassungen nicht vollständig ausgeschlossen werden. Maßgeblich bleiben das Originalvideo und die verlinkten Quellen.

Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen und sorgfältiger Quellenprüfung, jedoch ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Fehlerfreiheit.

Gesamtfazit

Viele konkrete Zahlen aus der Sendung stimmen: INSA sah die AfD bundesweit bei 29 Prozent, Union bei 22 Prozent und SPD bei 12 Prozent; 84 Prozent sorgten sich um die Lage in Deutschland; 64 Prozent hielten keine Koalition für problemlösungsfähig; 67 Prozent wünschten bei Reformversagen einen Kanzlerwechsel; Sachsen-Anhalt sah die AfD in einer INSA-Umfrage bei 42 Prozent. Richtig ist auch, dass Trump KI-generierte Alienbilder postete und die US-Regierung UAP-Akten veröffentlichte. Nicht belegt sind Alien-Kontakt, eine echte Alien-Verhaftung oder ein Beweis für extraterrestrisches Leben. Die Kuba-Drohnen- und Iran-Kriegs-Aussagen sind quellenabhängig: Es gibt entsprechende US-Berichte und Umfragen, aber auch Dementis, abweichende Werte und viele offene Fragen.