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Nine PBS: 50 Terabyte Archiv waren blockiert – aber nicht einfach weg

Der Sender verlor den Zugriff auf Material aus rund 70 Jahren. Schon vor dem c’t-Video hatte ein Gericht jedoch die Rückholung angeordnet – und betroffen ist eine lokale PBS-Station, nicht das nationale PBS-Archiv.

Eine Archivarin sitzt zwischen Videobändern und Servern vor einem Bildschirm mit unterbrochener Datenverbindung.
KI-GENERIERT – Symbolbild zum zeitweise blockierten Zugriff auf das digitale Archiv von Nine PBS.

Kurzfazit

Nine PBS in St. Louis verlor nach dem Ausfall des Speicheranbieters Open Source Storage den direkten Zugriff auf rund 50 Terabyte Archivmaterial. Der Vorgang und die komplizierte Vertragskette mit Iron Mountain sind belegt. Die Zuspitzung vom komplett verschwundenen PBS-Archiv ist jedoch falsch: Es geht um eine lokale Mitgliedsstation, eine formelle Insolvenz von OSS ist öffentlich nicht belegt und ein Richter hatte am 12. August 2026 bereits einen kontrollierten Weg zur Datenrückholung angeordnet. Ob die Wiederherstellung vollständig gelingt und welche unabhängigen Kopien existieren, war am 26. August noch offen.

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Sind 70 Jahre Fernsehgeschichte wirklich einfach weg? Das c’t-3003-Video vom 25. August 2026 erzählt einen spektakulären Cloud-Fall: Ein öffentlich-rechtlicher US-Sender habe mehr als 50 Terabyte Archivmaterial bei einem Dienstleister gespeichert, der plötzlich nicht mehr erreichbar sei. Der Titel verdichtet das zu einem Totalverlust. So dramatisch war die Lage zeitweise, doch am Prüfstand 26. August ist diese Formulierung überholt. Die Daten galten nicht als gelöscht, und bereits am 12. August hatte ein Gericht einen Weg zur Herausgabe angeordnet.

Es geht um Nine PBS, nicht um das nationale PBS-Archiv

Im Video wird PBS als größter öffentlich-rechtlicher Sender der USA und sinngemäß als amerikanische ARD vorgestellt. Betroffen ist aber nicht das nationale Archiv der Organisation PBS. Klägerin ist Nine PBS, eine lokale Mitgliedsstation im Raum St. Louis, früher KETC/Channel 9. Die Station ging im September 1954 auf Sendung und verweist selbst auf mehr als 70 Jahre Regionalgeschichte.

PBS ist zudem kein öffentlich-rechtlicher Rundfunk nach deutschem Organisationsmodell. Die nationale PBS-Organisation beschreibt sich als private, gemeinnützige Mitgliederorganisation, gegründet 1969. Ihre Mitglieder sind mehr als 330 nichtkommerzielle, pädagogisch lizenzierte Fernsehstationen. Die ARD-Analogie kann eine grobe Vorstellung von einem Verbund geben, verschleiert aber Unterschiede bei Rechtsform, Finanzierung und Verantwortlichkeit. Für den Fall entscheidend ist: Es geht um das Archiv einer Station, nicht um alle Programme und Bestände des gesamten PBS-Systems.

Was ist über die 50 Terabyte bekannt?

Gerichtsberichterstattung nennt ungefähr 50 Terabyte Archivmaterial und Programme sowie rund 70 Jahre Organisationsgeschichte. Das stimmt im Größenmaßstab mit der Darstellung im Video überein. Aus öffentlich zugänglichen Berichten lässt sich jedoch nicht für jede Datei prüfen, ob sie tatsächlich aus sieben Jahrzehnten stammt, ob es sich ausschließlich um einzigartige Master handelt oder ob Teile zusätzlich auf Produktionssystemen, Bändern oder bei Partnern liegen.

50 Terabyte sind technisch heute keine exotische Datenmenge. Für ein Archiv zählen aber ebenso Inventare, Metadaten, Rechteinformationen, Prüfsummen und Integritätskontrollen. Ein Stapel Festplatten ersetzt kein Erhaltungskonzept; ein verlorener Zugang beweist umgekehrt noch nicht, dass die Bits zerstört sind.

Die dokumentierte Chronologie

Nine PBS nutzte Open Source Storage, kurz OSS, beziehungsweise dessen Vorgänger nach der veröffentlichten Chronologie seit 2019. Die jährlichen Verlängerungen liefen bis 2025 offenbar ohne größere Probleme. Im Februar 2026 wollte die Station über die nächste Verlängerung sprechen, erreichte den Anbieter aber nicht. Der Vertrag endete am 6. März. Laut Klage sollte danach eine 30-tägige Frist zur Datenabholung bestehen; der Zugang wurde dennoch ohne die erwartete Übergangsphase abgeschaltet.

Am 13. März erfuhr Nine PBS demnach, dass die Daten auf Infrastruktur in einem Rechenzentrum von Iron Mountain in Colorado lagen. Am 16. April verklagte die Station OSS. Im Juni erging ein Versäumnisurteil, das Nine PBS das Eigentum an den Daten und das Recht auf Besitz zusprach. Iron Mountain bestätigte später, die betreffenden Systeme zu verwahren, gewährte aber nicht einfach Zugriff. Am 28. Juli folgte eine Klage gegen Iron Mountain, damit das Material nicht gelöscht oder verändert wird.

Diese Zeitleiste stützt die Aussage, dass ein Anbieter ausfiel und der vertraglich erwartete Zugriff verloren ging. Sie stützt nicht die Behauptung, die Dateien seien physisch verschwunden. Die Infrastruktur befand sich weiterhin im Rechenzentrum, während Eigentums-, Vertrags- und Zugriffsfragen ungeklärt waren.

War OSS wirklich pleite?

Im Video heißt es, OSS sei wohl pleite und habe den Betrieb eingestellt. Für eingestellt oder funktionslos gibt es starke Indizien: Das Unternehmen reagierte nicht mehr, seine Website war nicht erreichbar, und Berichte bezeichnen es als defunct. Außerdem soll es im Unternehmensregister von Colorado als säumig geführt worden sein. Eine formell belegte Insolvenz oder ein abgeschlossenes Konkursverfahren wird in den zugänglichen Quellen jedoch nicht nachgewiesen.

Das Wort pleite ist deshalb zu bestimmt, sofern damit ein rechtlicher Insolvenzstatus gemeint ist. Präziser wäre: OSS war nicht mehr funktionsfähig beziehungsweise stellte seine Leistungen ein; weshalb genau und in welcher rechtlichen Form, war öffentlich nicht abschließend geklärt. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil aus Unternehmensstillstand, Zahlungsrückständen und formeller Insolvenz unterschiedliche Rechte folgen können.

Warum Iron Mountain den Zugang zunächst nicht freigab

Das Video beschreibt Iron Mountain als Unternehmen, das die Server im Rechenzentrum habe, sie aber nicht herausgeben wolle. Das verkürzt die Vertragskette. Nine PBS hatte den Speichervertrag mit OSS, nicht mit Iron Mountain. Iron Mountain stellte nach den Gerichtsberichten die Unterbringung bereit und sah OSS als Eigentümer der physischen Systeme. Zugleich war unklar, in welchem Format die Daten lagen und ob auf denselben Systemen Inhalte anderer OSS-Kunden gespeichert waren.

Ein Rechenzentrumsbetreiber kann deshalb nicht ohne Weiteres einer dritten Partei Zutritt zu Geräten geben oder Hardware herausreichen. Er muss Eigentumsrechte, Vertraulichkeit anderer Kunden, mögliche Verschlüsselung und Schäden beim Zugriff beachten. Das erklärt die Blockade, entschuldigt aber nicht jede Verzögerung. Das Gericht bezeichnete Iron Mountain als Verwahrer der Nine-PBS-Daten und schuf einen kontrollierten Prozess, der beide Seiten absichern soll.

Der entscheidende Stand vom 12. August

Ein Richter am Denver District Court stellte am 12. August 2026 fest, dass Nine PBS rechtmäßige Eigentümerin des Materials und zur Wiedererlangung berechtigt ist. Iron Mountain soll kooperieren. Nine PBS muss innerhalb von 30 Tagen einen unabhängigen Dienstleister benennen, etwa einen früheren OSS-Mitarbeiter, der den Zugriff und die Übertragung unterstützt. Die Station soll laufende und offene Lagerkosten bezahlen; entnommene Geräte müssen nach der Datenkopie zurückgegeben werden.

Der Prozess enthält Schutzauflagen. Daten anderer ehemaliger OSS-Kunden dürfen nicht mitgenommen werden, die gefundenen Dateien sollen mit einer Liste aus der Klage abgeglichen werden, und Nine PBS muss Iron Mountain gegen Schäden an fremden Daten absichern. Beide Seiten sollen bis 14. September über den Fortschritt berichten. Falls Verschlüsselung oder technische Verflechtung die Wiederherstellung erschweren, kann eine weitere gerichtliche Entscheidung nötig werden.

Damit ist die Schlagzeile einfach weg am 25. August zu stark. Ein Zugangsausfall bestand, die Rückgewinnung war noch nicht abgeschlossen und ein Restrisiko blieb. Aber ein Gericht hatte bereits eine konkrete Herausgabe angeordnet. Belastbar lautet der Stand: Die Daten waren blockiert und gefährdet, nicht nachweislich gelöscht; ihre vollständige und unveränderte Wiederherstellung war am 26. August noch offen.

Gab es wirklich keine weitere Kopie?

Das Video formuliert am Anfang selbst nur bedingt, 50 Terabyte könne man offline sichern, wenn es wirklich nur das Archiv sei. Später wird der mögliche Fehler erwähnt, das Material nicht zusätzlich gespeichert zu haben. Die öffentlich zugängliche Berichterstattung sagt jedoch ausdrücklich nicht sicher, welche Backups, Produktionskopien oder älteren Medien existierten. Dass die bei OSS liegenden Daten wichtig und teilweise unersetzlich waren, ist belegt; dass jede Datei ausschließlich dort vorhanden war, ist nicht belegt.

Diese Unsicherheit ändert nichts am Grundsatz: Ein Dienst, der die einzige verfügbare Kopie hält, ist kein belastbares Archiv. Cloud-Speicherung kann ein sinnvoller Teil einer Strategie sein, darf aber nicht mit unabhängiger Sicherung verwechselt werden. Mehrere Zugangswege beim selben Anbieter schützen nicht vor Vertragsende, Anbieterinsolvenz, Kontosperre oder einem Fehler in dessen Infrastruktur.

Was professionelle Archivierung verlangt

Das US-Institut NIST empfiehlt schon in seinen Leitlinien für öffentliche Cloud-Dienste eine Exit-Strategie für normales Vertragsende und unerwartetes Ende, etwa Anbieterinsolvenz oder schlechte Leistung. Dazu gehört, sämtliche Daten rechtzeitig, sicher und in nutzbarem Format exportieren zu können. Abhängigkeiten von proprietären Schnittstellen und der Erhalt von Metadaten müssen vor Vertragsabschluss geklärt sein.

Die Library of Congress rät mindestens zu Kopien auf unterschiedlichen Speichermedien an getrennten Orten. Die Levels of Digital Preservation der NDSA gehen weiter: Sie verbinden mehrere Kopien mit geografischer Trennung, Inventarisierung, Integritätsprüfungen, Zugriffskontrolle, Formatbeobachtung und dokumentierten Wiederherstellungsprozessen. Die populäre 3-2-1-Regel – drei Kopien, zwei Medientypen, eine Kopie außerhalb des Hauptstandorts – ist ein guter Einstieg, für ein 70-jähriges Medienarchiv aber nicht das ganze Programm.

Welche Kontrollen konkret gefehlt haben könnten

Der Fall legt mindestens Fragen nahe: Wurde ein vollständiger Export regelmäßig getestet? Gab es Prüfsummen und einen unabhängigen Bestandsabgleich? War der Vertrag so gestaltet, dass Nine PBS im Notfall direkt auf die zugrunde liegende Infrastruktur zugreifen durfte? Waren Schlüssel, Zugangsdaten und technische Dokumentation außerhalb von OSS hinterlegt? Gab es eine zweite, organisatorisch unabhängige Kopie? Die Quellen beantworten diese Punkte nicht abschließend.

Darum ist auch der Satz, die Verantwortlichen hätten nichts falsch gemacht, höchstens eine Meinungsäußerung. Einzelpersonen vorschnell Schuld zuzuweisen wäre unredlich; Verträge, Budgets und interne Zuständigkeiten sind nicht öffentlich. Bei einzigartigem Kulturgut gehören getestete Wiederherstellung, Anbieterwechsel und unabhängige Kopien jedoch zur organisatorischen Verantwortung. Das ist keine nachträgliche Besserwisserei, sondern seit Jahren dokumentierte Cloud- und Archivpraxis.

Fazit

Der Kern des c’t-Videos stimmt: Nine PBS verlor nach dem Ausfall seines Speicheranbieters den direkten Zugriff auf rund 50 Terabyte Material aus etwa 70 Jahren, und die komplizierte Vertragskette mit Iron Mountain führte zu einem Gerichtsverfahren. Drei Zuspitzungen halten dem Prüfstand nicht stand. Es ist nicht das nationale PBS-Archiv, ein formeller Konkurs von OSS ist öffentlich nicht belegt, und die Daten waren am 25. August nicht nachweislich weg. Bereits am 12. August hatte ein Richter einen kontrollierten Abruf angeordnet. Ob die Rückgewinnung vollständig gelingt und welche unabhängigen Kopien existieren, blieb am 26. August offen. Der Fall ist damit kein bestätigter Totalverlust, sondern eine Warnung vor fehlender Exit-Planung und unzureichend unabhängiger Archivierung.

Geprüfte Aussagen

Bewertungen werden immer mit Text angezeigt und quellenbasiert begründet.

Geprüfte AussageZeitstempel: 11–24

Betroffen sei das Archiv von PBS, dem größten öffentlich-rechtlichen Sender der USA und einer Art amerikanischer ARD.

Falsch
Originalauszug
PBS, quasi die amerikanische ARD und der größte öffentlich-rechtliche Sender.
Einordnung

Betroffen ist Nine PBS, eine lokale Mitgliedsstation in St. Louis, nicht das nationale PBS-Archiv. PBS ist eine private gemeinnützige Mitgliederorganisation und kein öffentlich-rechtlicher Sender nach deutschem Modell.

Quellen zu dieser Aussage (3)
  1. SonstigeNine PBS
  2. SonstigePBS
  3. SonstigeCurrent
    Veröffentlicht 13.08.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 25–50

Rund 50 Terabyte Archivmaterial bilden etwa 70 Jahre Geschichte der Station ab.

Teilweise richtig
Originalauszug
Über 70 Jahre Archiv, mehr als 50 Terabyte.
Einordnung

Gerichtsberichterstattung nennt ungefähr 50 Terabyte und 70 Jahre Organisationsgeschichte. Öffentlich nicht prüfbar ist, ob jede Datei einzigartig ist oder der Bestand lückenlos sieben Jahrzehnte abdeckt.

Quellen zu dieser Aussage (4)
  1. SonstigeNine PBS
  2. SonstigeCurrent
    Veröffentlicht 13.08.2026
  3. SonstigeTom's Hardware
    Veröffentlicht 13.08.2026
  4. SonstigeTom's Hardware
    Veröffentlicht 17.08.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 50–69

Nine PBS wollte den am 6. März 2026 endenden OSS-Vertrag verlängern, erreichte den Anbieter aber nicht und verlor den Zugriff ohne die erwartete Abholfrist.

Richtig
Originalauszug
Am 6. März sollte verlängert werden; der Anbieter reagierte nicht und schaltete den Zugang ab.
Einordnung

Die veröffentlichte Chronologie stützt Vertragsende, Kontaktversuche und den abrupten Verlust des Zugangs trotz vertraglich vorgesehener 30-tägiger Rückholfrist.

Quellen zu dieser Aussage (3)
  1. SonstigeCurrent
    Veröffentlicht 13.08.2026
  2. SonstigeTom's Hardware
    Veröffentlicht 13.08.2026
  3. SonstigeTom's Hardware
    Veröffentlicht 17.08.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 71–76

Open Source Storage sei pleite und habe den Betrieb eingestellt.

Nicht überprüfbar
Originalauszug
OSS ist wohl pleite und hat den Betrieb eingestellt.
Einordnung

Funktionslosigkeit, Unerreichbarkeit und Register-Säumigkeit sind dokumentiert. Eine formell festgestellte Insolvenz oder ein Konkursverfahren ist in den zugänglichen Quellen nicht belegt.

Quellen zu dieser Aussage (2)
  1. SonstigeCurrent
    Veröffentlicht 13.08.2026
  2. SonstigeTom's Hardware
    Veröffentlicht 13.08.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 71–91

An das Archiv komme niemand mehr heran; 70 Jahre Archiv seien einfach weg.

Teilweise richtig
Originalauszug
Und jetzt kommt keiner mehr an die Daten.
Einordnung

Der direkte Zugriff war verloren. Die Daten waren aber nicht als gelöscht belegt, und bereits am 12. August hatte ein Gericht einen kontrollierten Abruf innerhalb von 30 Tagen angeordnet. Vollständige Wiederherstellung blieb offen.

Quellen zu dieser Aussage (2)
  1. SonstigeCurrent
    Veröffentlicht 13.08.2026
  2. SonstigeTom's Hardware
    Veröffentlicht 17.08.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 76–105

Iron Mountain verwahre die Server, verweigere Nine PBS aber die Herausgabe.

Teilweise richtig
Originalauszug
Iron Mountain hat die Server, gibt sie aber nicht heraus.
Einordnung

Iron Mountain blockierte den unmittelbaren Zugriff, war aber Vertragspartner und Verwahrer von OSS, nicht von Nine PBS. Eigentum an Hardware, Schutz anderer Kundendaten und unbekannte Speicherstruktur machten eine direkte Herausgabe rechtlich und technisch komplex.

Quellen zu dieser Aussage (3)
  1. SonstigeCurrent
    Veröffentlicht 13.08.2026
  2. SonstigeTom's Hardware
    Veröffentlicht 13.08.2026
  3. SonstigeTom's Hardware
    Veröffentlicht 17.08.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 108–123

Nine PBS habe das Archiv vermutlich nirgendwo sonst gespeichert.

Nicht überprüfbar
Originalauszug
Vielleicht war der Fehler, es nicht noch woanders zu speichern.
Einordnung

Öffentlich ist nicht geklärt, welche Backups, Produktionskopien, Bänder oder Teilbestände außerhalb von OSS existierten. Berichte vermuten fehlende Backups, belegen sie aber nicht.

Quellen zu dieser Aussage (2)
  1. SonstigeCurrent
    Veröffentlicht 13.08.2026
  2. SonstigeTom's Hardware
    Veröffentlicht 13.08.2026
Geprüfte AussageZeitstempel: 108–130

Die Verantwortlichen bei Nine PBS hätten außer einer möglicherweise fehlenden zweiten Kopie nichts falsch gemacht.

Nicht überprüfbar
Originalauszug
Die PBS-Leute haben nichts falsch gemacht, außer vielleicht nicht woanders zu speichern.
Einordnung

Verträge, interne Zuständigkeiten, Budgets und Kontrollen sind nicht vollständig öffentlich. NIST empfiehlt allerdings ausdrücklich Exit-Strategien auch für Anbieterbankrott; Archivstandards verlangen unabhängige Kopien und getestete Wiederherstellung.

Quellen zu dieser Aussage (3)
  1. SonstigeNational Institute of Standards and Technology
    Veröffentlicht 09.12.2011
  2. SonstigeLibrary of Congress
  3. SonstigeNational Digital Stewardship Alliance
    Veröffentlicht 23.03.2026

Transparenzhinweis

Dieser Entwurf wurde mit KI-Unterstützung aus dem Originalvideo, automatisch erzeugten Untertiteln und dokumentierten Quellen erstellt. Prüfstand: 26.08.2026. Der Ausgang der gerichtlich angeordneten Datenrückholung war zu diesem Zeitpunkt offen.

Der Faktencheck ordnet öffentlich dokumentierte Aussagen und Gerichtsberichterstattung ein. Er ersetzt keine individuelle Rechts- oder IT-Beratung.

Gerichts- und Wiederherstellungsverfahren können sich kurzfristig ändern. Der Sachstand muss unmittelbar vor Veröffentlichung erneut geprüft werden.

Gesamtfazit

Nine PBS verlor den Zugriff auf rund 50 Terabyte Archivmaterial, doch ein dauerhafter Datenverlust war am 26. August 2026 nicht belegt. Das Gericht hatte die Herausgabe bereits angeordnet. Betroffen ist eine lokale Station, nicht das nationale PBS-Archiv; OSS war offenbar funktionslos, eine formelle Insolvenz ist aber nicht belegt. Offen blieben der Erfolg der Rückholung und mögliche weitere Kopien.